Adam Elkist, Buchblogger aus Wien


@infos.teilen.mit.adam hat ein cooles Video https://www.instagram.com/tv/CjscCVejquV/?utm_source=ig_web_button_share_sheet

und diesen Beitrag geschrieben. 
„Was würdet ihr tun, wenn ihr ein fremdes Tagebuch in eurem Zimmer findet? Amra aus dem Buch „Das Mädchen in unserem Badezimmer“, welches mir von @wackerundfreunde als #rezensionsexemplar zugeschickt wurde, hat eines in ihrem Zimmer gefunden. Vielen Dank an @wackerundfreunde für das Buch. 

Inhalt:
Amra war mit ihrer Mutter dabei durch den Park nach Hause zu gehen, als ihre Mutter in Sekundenschnelle eine Obdachlose fragte, ob sie etwas bräuchte, weil sie ihr leid tat. Und sie wollte Duschen🚿. Amra war irgendwie frustriert, aber nicht wegen dem fragen ihrer Mutter, sondern weil es komisch ist, dass jemand fremdes in ihrem Badezimmer Duschen würde. Als die Obdachlose, die Coco hieß, weg war, fand die Putzfrau bei Amras Familie ein Tagebuch📕 und dachte es wäre Amras, also legte sie es ihr in das Zimmer. Amra sah das Tagebuch dann in ihrem Zimmer. Amra versuchte dann mit ihrer Freundin Louise alles, um Coco zu finden und das Tagebuch zurückzugeben. Während sie es lasen, um herauszufinden wo sie sein könnte, merkten sie wie schwer das Leben als Obdachlose;r ist.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist sehr schöngeschrieben und ist unberechenbar, weil von dem Titel kann man denken, das Buch wäre darüber, dass sich jemand in dem Badezimmer versteckt oder dass da was horrormäßiges drinnen sein kann. Das Gute daran ist, dass man mit der eigentlichen Geschichte dann überrascht ist. Außerdem gibt es da noch das, dass man irgendwie mitkriegt, dass es viele Jugendliche gibt, die alles für eine Unterkunft⛺️ tun würden.“

 Ich bin restlos begeistert!

 

Bettina Kalsing, M.A., freie Lektorin und Buchhändlerin:

Die Handlung hatte sofort eine Sogwirkung auf mich. Ein echter Pageturner!

Amra und Louise sind zwei sympathische und dreidimensional gezeichnete Protagonistinnen, mit denen Jugendliche gleichen Alters sich meiner Meinung nach gut identifizieren können. Der Plot hält die Spannung, schließlich wollte ich wissen, was Coco erlebt hat und wie sie obdachlos geworden ist. Cocos Geschichte zeigt ohne erhobenen Zeigefinger, dass Obdachlosigkeit jeden treffen kann. 

Mir hat auch gut gefallen, dass Infodumping vermieden wurde, was den Lesefluss gestört hätte. Die beiden Interviews am Ende des Buches geben dann fundierte Informationen zum Thema. Durch die Interviewform bleibt das Lesen der Fakten interessant.

Der Balanceakt, ein anspruchsvolles Thema spannend zu verpacken, ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. 

Ich war traurig, als ich das Buch ausgelesen hatte.

https://www.lektorat-kalsing.de

Ich konnte nicht aufhören…


Mia von @lesewunderwelt hat über DAS MÄDCHEN IN UNSEREM BADEZIMMER geschrieben:
„Ich habe für das Buch ungefähr nur 2 Stunden gebraucht, weil ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen…. ein gelungener Jugendkrimi mit realistischer und wichtiger Thematik.“
Die ganze Rezension findet ihr auf Mias, wirklich schönen Buchblog https://lesewunderwelt.com/2022/09/17/nothing-more-to-tell/
Vielen Dank, liebe Mia!
#lesewunderwelt#keepcalmandreadabook 
#dasmädcheninunserembadezimmer #mädchen #frauen#themenderzeit

VOLLE PUNKTZAHL

Von der Buchbloggerin Mary2_FreudeDanke!

„Aus der Erzählperspektive der vierzehnjährigen Amra nähert sich das behütet aufwachsende Mädchen der traurigen Geschichte der obdachlosen Coco in Berlin.
Amras Mutter lädt Coco zum Duschen in die Familienwohnung ein. Zunächst empfindet Amra die als distanzlos und die gesamte Familie fühlt sich unwohl, als Coco tatsächlich zum vereinbarten Zeitpunkt auftaucht. Das dankbare Mädchen vergisst in der Wohnung allerdings ein Tagebuch. Amras Versuch, ihr das Buch zurückzugeben, mündet in einer schwierigen Suche nach Coco und einer Recherche rund um das Obdachlosenmilieu und den Berliner Alexanderplatz.

Heraus kommt dabei eine Mischung aus Kriminalfall und brutaler Realität mit einer ordentliche Portion Humor.

Die heile Welt von Amra und ihrer Freundin Louise trifft auf eine Biographie mit Brüchen und Sprüngen.

Das Buch ist ein intensiver Blick über den eigenen behüteten Horizont hinaus. Gelungen wird eine Rahmenhandlung erzählt, die in der Lebenswelt der heutigen Jugendlichen spielt.

Die Vermisstensuche geht in diesem Fall gut aus. Die lesenswerten Interviews (u.a. mit einem Streetworker am Alexanderplatz) im Anhang des Buches zeigen jedoch die bedrückende Realität einer Großstadt und runden das Thema hervorragend ab.

Mir hat die Schilderung der ambivalenten Gefühle bei der Hilfe für Obdachlose gut gefallen, dadurch macht das Buch einen sehr authentischen Eindruck. Durchgängig werden Persönlichkeiten mit den verschiedensten Eigenschaften vorgestellt: es gibt die Helfer, aber auch die Egalen, die Täuscher und Blender ebenso wie die Unordentlichen und die Peniblen. So können sich die unterschiedlichsten Lesertypen in der Geschichte wiederfinden.

Zu erwähnen ist unbedingt die phantastische Ausstattung des Hardcovers: Die künstlerisch wertvollen Schwarz-Weiß-Illustrationen bereichern den Text und sind einzigartig in einem Jugendroman. 

Das Buch ist für Jugendliche absolut geeignet und auch für Erwachsene sehr lesenswert. Mich hat es nachhaltig beeindruckt. Sicher kann es auch als Unterrichtslektüre eingesetzt werden. #youngbookstagram#Jugendbuch#Straßenkinder#7.klasse #deutschunterricht#autorenlesungen

Was ein klasse Buch!

Liebe Maren von @books_of_thrill, vielen Dank für deine klaren Worte: 
“ …ein so wichtiges Thema, und das auch noch für Jugendliche interessant und klar verständlich geschrieben, wirklich liebevoll gestaltet und super recherchiert. Meiner Meinung nach sollte dieses Buch in jedem Deutschunterricht mal auf dem Tisch liegen und gelesen werden mit Schülern. Denn das sind mal wirklich wichtige Dinge mit denen sich Schüler und Jugendliche unserer Zeit beschäftigen sollen – klar sind Goethe, Schiller und Co. auch wichtig, aber dennoch nicht mehr zeitgemäß. 
Das Buch wird immer wieder unterbrochen mit dem geschriebenen aus dem Tagebuch. Dort lernt man die Geschichte von Coco kennen, die in zerrütteten Verhältnissen aufwächst und ihre Mama sie letztendlich einfach im Stich lässt und abhaut. Das ist glaube ich für jedes Mädchen ein großer Stich ins Herz, vor allem weil die kleine Schwester von einer Pflegefamilie aufgenommen wird, aber für eine Jugendliche anscheinend nur Platz im Heim ist – das bricht einem das Herz sowas zu lesen. Die Verzweiflung die teilweise aus Coco spricht, immer wieder woanders zu schlafen und letzten Endes doch unter freiem Himmel die Nacht verbringen zu müssen ist wirklich sehr real. 
Ein tolles Buch, eine super Story und so wichtig um in unserer heutigen Zeit die Augen zu öffnen und mehr auf Leute zuzugehen und acht zu geben denen es nicht so gut geht wie uns selber…“

https://www.instagram.com/books_of_thrill_/

Anna Maria Prassler

Sie schreibt Drehbücher und Prosa, war für den Deutschen Filmpreis nominiert und las beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. Mit ihrer Familie lebt sie in Berlin. „Hinterhoftage“ ist ihr erster Kinderroman. Und über uns schrieb sie:

Heute möchte ich euch das Buch einer weiteren tollen Kollegin vorstellen: Kerstin Wacker @kerstinwackerundfreunde hat gemeinsam mit Henrik Hitzbleck den Jugendroman „Das Mädchen in unserem Badezimmer“ geschrieben (und verlegt, wow 🤩) – Große Empfehlung für alle ab 13, die realistische, gut recherchierte Geschichten mit Tiefgang mögen!

„Zu jedem Gesicht gibt es eine Geschichte. Aber ein Gesicht kann man nur sehen, wenn man hinsieht“ – OH JA! Diese wahren Worte gehören in „Das Mädchen in unserem Badezimmer“ dem Streetworker Sebastian, doch eigentlich lässt sich so auch ganz gut Kerstins und Henriks Herangehensweise beschreiben, finde ich.
Die beiden folgen ihrer 14-jährigen Protagonistin Amra und deren Freundin Louise durch Berlin und jede Begegnung führt die zwei Mädchen (und uns Leser*innen) zu Menschen, auf deren eigene Geschichten der Roman spannende und berührende Schlaglichter wirft. In wenigen, aber starken Pinselstrichen entfalten sich Leben, die uns authentisch vor Augen treten und uns dazu bringen, genau hinzuschauen. Oder überhaupt erstmal hinzuschauen, denn Coco (17), deren Spur Amra und Louise aufgenommen haben, ist ein Mädchen, bei dem viele wegschauen: Sie ist obdachlos. 

Cocos Tagebuch wird Teil von „Das Mädchen in unserem Badezimmer“ – davon abgesehen bleibt die Geschichte bei Amras Perspektive: Das behütete Mädchen aus Berlin-Charlottenburg nimmt uns quasi an die Hand und reflektiert die Fragen, die auch die jugendlichen Leser*innen beschäftigen werden. Das Thema der Teenager-Obdachlosigkeit wird in eine spannende Handlung gepackt, die Krimi-Anklänge hat und – zusätzliches Plus! – grafisch ganz großartig gestaltet wird. Text und Bild bleiben immer respektvoll, kommen Coco nahe – und lassen ihr gleichzeitig den Abstand, den sie braucht.

https://www.annamariaprassler.de

https://www.klett-kinderbuch.de/buecher/details/hinterhoftage.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Schuld_sind_immer_die_Anderen

BAHNHOFSMISSION_DANKE

Bei der Bahnhofsmission haben wir hospitiert und viele, sehr nette Menschen kennengelernt, die sich auch ehrenamtlich einbringen.

https://www.bahnhofsmission.de/index.php?id=3

Ohne die vielen Ehrenamtlichen gäbe es keine Sportvereine, keine Feuerwehr, keine Vorleser*innen,… kein Miteinander.
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf fördert bürgerschaftliches Engagement mit der Vermittlung von Freiwilligen in ehrenamtliche Tätigkeitsfelder und Projekte durch seine FreiwilligenAgentur, die ebenfalls von Ehrenamtlichen getragen wird. 

https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/service/ehrenamt/artikel.209480.php